Herzlich willkommen auf der Homepage
der Kirchgemeinde Lauterbach

Willkommen

Unsere Kirchen
- Heilandskirche
- Wehrkirche

Über uns
- Gitarrenkreis
- Frauenkreis
- Junge
   Gemeinde
-  Kirchenchor
- Kreis junger
   Erwachsener

- Posaunenchor
- Mitarbeiter 
- Kontakt 

Gottesdienste
Treffpunkt  
Informationen

§§ Mitteilungen
- Kirchenvorstand
- Friedhof
- Kirchgemeinde 

Gedanken und
Zusammenhänge

Erklärung/ Discleamer

:: Klinikseelsorge
    Zschopau

:: Junge
    Gemeinde

:: Kirchenbezirk 

:: News der Marien-
   berger Kirchen

:: EKD -
    Newsletter




Willkommen

Über uns
  - Gitarrenkreis
  - Frauenkreis
  - Junge Gemeinde
  -  Kirchenchor
  - Kreis junger
    Erwachsener

  - Posaunenchor
Gottesdienste
Treffpunkt
Aktuelles

Unsere Kirchen
  - Heilandskirche
  - Wehrkirche

Mitarbeiter

Kontakt

Erklärung

:: Junge Gemeinde

:: EKD - Newsletter

 

zum Nachdenken 

„Den wichtigsten Schritt habe ich ohne Beine gemacht“ 

Silke Schwarz

Seit einem Snowboard-Unfall im Jahr 1993 ist Silke Schwarz querschnittsgelähmt.
Die ehemalige Profi-Fechterin Silke Schwarz über Olympia, Gott und ihr Leben im Rollstuhl.

Sabine Schmidt: Frau Schwarz, seit einem Snowboard-Unfall vor genau zehn Jahren sind sie querschnittsgelähmt. Können Sie uns berichten, wie das damals passiert ist?
Silke Schwarz: Mit ein paar Leuten waren wir zum Helikopter-Skiing nach Russland gereist. Am Tag des Unfalls fuhr ich Snowboard. Bei der Abfahrt überholte mich irgendwann der ”Lumpensammler”, so heißt der Betreuer, der als Letzter fährt und die Gruppe im Auge behalten soll. Doch das hätte er nicht tun dürfen, denn so bemerkte niemand, dass mir plötzlich der Boden unter den Füssen wegbrach und ich in eine zugeschneite Gletscherspalte stürzte.

Was denkt man in so einem Moment?
Ich fiel fast 15 Meter tief und ich erinnere mich noch, dass ich dachte: ”Das gibt’s doch nicht, so was passiert doch nur im Kino!” Dann wurde ich kurz ohnmächtig. Als ich aufgewachte, hatte ich starke Schmerzen, konnte aber meine Beine noch bewegen.
Die fatale Verletzung erhielt ich erst bei der Rettungsaktion selber. Als man mich in den Hubschrauber hieven wollte, kam eine Böe und riss den Hubschrauber seitlich weg. Ich hing nur noch an meinen Füssen und dabei ist es dann passiert: Die angeknackste Wirbelsäule bekam den Rest. Als ich endlich im Hubschrauber lag, merkte ich, dass ich kein Gefühl mehr in den Beinen hatte.

Wann war Ihnen definitiv klar, dass Sie nie mehr laufen können würden?
Das ist schwer zu sagen, denn im Schock verarbeitet man so etwas erst einmal nicht weiter. Erst als ich Wochen nach der Operation zur Reha in eine Klinik nach Ludwigshafen kam, wurde ich mit der ganzen Wahrheit konfrontiert. Der Oberarzt sagte: ”Wir wollen Ihnen nur sagen: Auch ein Leben im Rollstuhl ist lebenswert.” – Peng! Das war das erste Mal, dass jemand das Wort Rollstuhl in den Mund genommen hatte.

Sie haben in der Zeit im Krankenhaus zu Gott gefunden. Wie das?
In den ersten Wochen habe ich so manches Mal nachts vor Wut geheult oder ins Kissen gebissen und habe natürlich auch die typischen Fragen gestellt: Warum? Wieso ich? Was mache ich jetzt? Doch eines Tages wurde mir klar: Wenn die Ärzte dir nicht mehr helfen können, musst du die Antworten woanders suchen. Meine Mutter habe ich dann gebeten, mir eine Bibel mitzubringen. Ich dachte: ”Wenn einer meine Fragen beantworten kann, dann ist das Gott – falls es ihn gibt!”
In dieser Situation bekam ich einen neuen Pfleger, der Christ war. Er hat mir von Jesus erzählt, hatte viele Antworten auf meine Fragen, hat mit mir in der Bibel gelesen und mit mir gebetet. Aber das Entscheidende war der Friede, den er ausstrahlte. Den wollte ich auch haben. Und so kam nach wochenlangen inneren Kämpfen der Moment, an dem ich Jesus in einem Gebet mein Leben anvertraut habe. Damit habe ich den wichtigsten Schritt meines Lebens also tatsächlich ohne Beine gemacht.

Bereits während der Reha haben Sie angefangen, Rollstuhlbasketball zu spielen. Später sind Sie aufs Fechten umgestiegen und haben nach nur 15 Monaten bereits olympisches Gold geholt. Wie schafft man das?
Wenn man im Rollstuhl sitzt, ist Sport – sofern man in einem gewissen Maß dazu in der Lage ist – geradezu überlebensnotwendig. Denn durch das permanente Sitzen leidet der Körper unausweichlich. Ganz davon abgesehen wollte ich einfach wissen, was noch so alles in mir drin steckt.

Wie reagierten die Leute?
Wenn ich live aufgetreten bin, kam eigentlich nie Kritik und wenn ich irgendwo im Fernsehen auftrete, bekomme ich hinterher oft Briefe von Menschen, die es toll fanden, wie ich über meinen Glauben rede, oder die selber auch der Suche sind.
Hintenrum hört man natürlich immer wieder einmal, dass so mancher es nicht gut findet, dass ich meinen Glauben so öffentlich mache. Aber ich bin nun mal ein evangelistischer Typ. Ich finde, es ist mein Job, den Mund aufzumachen, auch wenn es nicht jedem schmeckt. Es ist gut, wenn Menschen aufgerüttelt werden.

Haben Sie sich nie gewünscht, geheilt zu werden?
Natürlich und ich weiß, Gott kann mich hier und jetzt heilen. Es gibt Tage, an denen ich mich extrem nach Heilung ausstrecke und dann wiederum kann ich es ganz locker akzeptieren wie es ist.

Sie haben einmal gesagt: ”Fatal ist, wenn Menschen ihr Leben aus eigener Kraft meistern können.” Wieso das?
Weil sie dann glauben, die Zusammenarbeit mit Gott nicht zu benötigen. Wenn es Menschen gut geht, glauben sie schnell, dass sie Gott nicht brauchen. Aber das ist ein fataler Irrtum. Er endet darin, dass Menschen auch in Ewigkeit nicht mit ihm zusammen sein werden.

Autor: Sabine Müller
Quelle: NEUES LEBEN. Das Christliche Ratgeber-Magazin

-----------------------------------

Gelähmte Fechterin unterbrach Finale - zum Dankgebet
Silke Schwarz

Zwei Frauen im Rollstuhl, eine große internationale Meisterschaft. Mitten im Kampf reißt sich Silke Schwarz die Maske vom Gesicht...
"Ich habe es Gott versprochen." Die Zuschauer waren ergriffen, manche weinten. Es gibt Momente im Sport, die sind für die Ewigkeit.

Frau Schwarz, Sie haben beim Europacup-Finale im Degenfechten in Tauber-Bischofsheim beim Stand von 14:14, als es um alles ging, plötzlich ihre Maske abgenommen und den Zuschauern mitgeteilt: "Es ist egal, wer hier gewinnt. Das Einzige, was auf Dauer Bestand hat, ist Jesus Christus." Hatten Sie, bei allem Respekt, in dieser Sekunde wirklich keine anderen Gedanken?

Es gab zu dieser Situation ja eine Vorgeschichte. In der Mittagspause habe ich gebetet und in der Bibel gelesen. Bei einer bestimmten Stelle kam mir ein Gedanke. Und heute weiß ich dass der von Gott war. Der lautete: Sollte es im Finale 14:14 stehen, dann würde ich dem Publikum etwas sagen. Aber das war eher eine theoretische Überlegung. Meine Angstgegnerin Agnieszka Rozkres war Favoritin, ich hatte nicht damit gerechnet, dass e zu einem 14:14 kommen würde. Da habe ich mir dann gesagt: "Okay, Gott, wenn dieser Gedanke von dir ist, dann verspreche ich, dass ich etwas über dich und mich sagen werde."

Was ging Ihnen denn durch den Kopf, als es dann wirklich 14:14 stand?
Ich dachte: "Das gibt es doch nicht." Aber ich wusste, dass dieser Zwischenstand von Gott eingefädelt ist. Er hatte seine Abmachung gehalten, jetzt musste ich meine halten. Da war mir schon schwindelig.

Ihre Gegnerin ist möglicherweise auch gläubig. Hat die Ihnen bei dieser Begründung verziehen, dass Sie ihre Konzentration in einer entscheidenden Phase störten? Sie haben ja schließlich auch noch 15:14 gewonnen.
Die hat ja in der Sekunde gar nicht verstanden, was ich gesagt habe. Ich habe mich später bei ihr entschuldigt und ihr erklärt, was geschehen ist. Die ist eine ganz Liebe, sie hat mir verziehen. Sie war bei Turnieren auch schon mal bei einem Bibelgespräch. Ich bin froh, dass sie nicht sauer auf mich war. Aber so etwas ist ja auch eine einmalige Sache, das ist nicht zu wiederholen.

Warum haben Sie denn mit Ihrer Botschaft nicht einfach bis zum Ende des Kampfes gewartet?
Da hört einem doch keiner mehr so richtig zu. Da laufen alle auf die Bühne, knutschen einen ab und feiern. Da ist es sinnlos.

Haben sie denn ihren Auftritt später mal bereut?
Nein, ich habe die Prioritäten schon richtig gesetzt.

Wie haben denn die Zuschauer reagiert?
Da haben etliche Leute geweint, auch Männer. Die hat das ins Herz getroffen. Viele Menschen kamen später zu mir und sagten: "Was Sie gesagt haben fand ich gut. Machen Sie so weiter." Natürlich gab's auch welche, die das für unangebracht hielten, aber die haben nur hinter meinem Rücken kritisiert.

Sehen Sie den Sport als Plattform, um gut auf Gott hinweisen zu können?
Gott hat mir diese Erfolge gegeben, damit ich die Plattform nutze, um über ihn zu sprechen. Das ist meine Überzeugung.

Dann hätten Sie doch aber auch bei den Paralympics in Sydney auf der Planche öffentlich über ihn reden müssen. Eine größere Plattform können Sie doch gar nicht haben....
Da habe ich auch gebetet und gesagt: "Herr, wenn du mich hinschickst, gebrauche mich, wie du mich möchtest." Und dann habe ich zweimal Silber und Bronze gewonnen, das ja auch toll. Ich hätte ihn ja auch öffentlich gepriesen, wenn sich eine Möglichkeit geboten hätte. Aber es war eben kein besonderer Gedanke da. Ich hatte aber viele gute Einzelgespräche.

Gehen Sie denn auch auf andere Sportler zu? So wie manche Profifußballer, die Bibelkreise gebildet haben?
Ich wohne in Bramsche bei Osnabrück, da habe ich keinen speziellen Sportler-Hauskreis. ...Ich mache meinen Mund da auf, wo Gott mich hinführt.

Seit einem Snowboard-Unfall sind sie querschnittgelähmt. Glauben Sie, dass Sie mal wieder laufen können?
Ja, sicher. Ob ich es noch erlebe, dass ich aus meinem Rolli aufstehe, oder ob das im Himmel passieren wird, weiß ich nicht. Aber es wird passieren. In der Bibel stehen Verheißungen. Und eine Verheißung besagt, dass Gott alle Krankheiten heilt.

Und wenn Sie bis an Ihr Lebensende an den Rollstuhl gefesselt sein sollten?
Das macht nichts. Innerlich hat er mich bereits geheilt. Das ist entscheidend.

Thomas Zindel
Athletes in Action auf www.Jesus.ch




 ©  Kirchgemeinde Lauterbach im Erzgebirge

nach oben