Die innere Ausmalung erfolgte nach dem Entwurf
von Richard Schulz aus Leipzig durch Dekorationsmaler Hans Müller aus
Marienberg. Das Altarbild, ein die Kreuzigung darstellendes
Gruppenbild, wurde nach einer Holzschnittszeichnung des Professor
Heinrich Hofmann aus Dresden von Paul Müller aus Kallnberg gemalt.
Gleichfalls nach Zeichnungen Hofmann´s wurden die vier Glasgemälde des
Altarchores, den lehrenden, helfenden, leidenden und auferstandenen
Heiland darstellend, von der Kunstanstalt für Glasmalerei C. Türcke und
Co., Zittau ausgeführt. Die Orgel ist ein Werk des Orgelbaumeisters
Schmeißer aus Rochlitz. 1923 wurde ein künstlerisch wertvolles
Ehrengedächtnismal für die im Weltkrieg Gefallenen der Kirchgemeinde
auf dem Altarplatz aufgestellt. Es hat die Form eines hohen hölzernen
Altar´s, dessen Mittelfeld die Namen der Gefallenen und Vermißten trägt
und zu dessen Seiten je eine Figurengruppe: einen sterbenden
Krieger und das Leid der Familie darstellend, sich befindet. Es ist
nach Entwurf und unter Leitung des Bildhauers Bruno Ziegler aus
Chemnitz von den Holzbildhauern Paul und Walter Grämer aus Lauterbach
geschnitzt, während die Kunsttischlerarbeiten Tischlermeister Paul
Wohlgemuth aus Niederlauterstein anfertigte. (nach
Aufzeichnungen von J. Schaarschmidt) |