„Sünde“, ein altes Wort. Ein religiöser Begriff, der im Zusammenhang mit Kirche unmodern und heikel geworden ist. Heutzutage verbindet man „Sünde“ lieber mit zu viel Schokolade und „sündhaft“ mit Erotik. Die
in der Bibel beschriebene Sünde stösst den meisten unangenehm auf. „So
schlimm sind wir doch gar nicht.“ Oder: „Das war doch nur ein
Druckmittel der Kirche.“ Also, was ist Sünde wirklich und wo fängt Sünde an? Die Bibel beschreibt Gott als vollkommen gut. Rein. Heilig. „Gott
ist das Licht, bei ihm gibt es keine Finsternis.“ (1.Johannes, Kapitel
1, Vers 5) Gottes Wesen strahlt so hell, dass kein Platz für Dunkelheit
übrig bleibt. Die Finsternis ist Sinnbild für Sünde - also genau dem
Gegenteil von Gott. Sünde ist, wie Gott überhaupt nicht ist. Ist Sünde so schlimm? Für
viele hängt Sünde mit einengenden Verboten zusammen. Für andere ist es
ein besonderer Reiz zu „sündigen“. Man will wild sein und frei.
Tatsächlich ist Sünde aber ekelhaft. Denn Gott ist Liebe. Gott ist
Freiheit. Gott ist Leben. Gott ist Freude... Und die Sünde als
Gegenteil davon ist dann Hass und Gleichgültigkeit, Beklemmung,
Gefangenschaft, Tod, Angst... Sünde hat gar nichts Schönes für den
Menschen. Man könnte sie auch als „das Schlechte“ bezeichnen. Und
ehrlich gesagt, wer will denn gerne mit was Schlechtem zu tun
haben? Sünde – na und?  Die
meisten würden sich selbst als „gute Menschen“ bezeichnen. Man hat noch
niemanden umgebracht und lebt auch sonst einigermassen rechtschaffen. Ja,
es gibt viele Leute, die sich ihre eigene Sünde schön reden. In der
Bibel in 1. Johannes, Kapitel 1, Vers 8 steht: „Freilich werden immer
wieder Leute behaupten, sie hätten Gott nicht nötig, sie seien frei von
aller Schuld. Wer so was sagt, betrügt sich selbst.“ Menschen
machen Fehler! Jeden Tag. Und wer nicht erkennt, dass er ein „Sünder“
ist, betrügt sich selbst! Auch gute Menschen sind ganz und gar nicht
göttlich. Sünde loswerden Einige
Esoteriker haben erkannt, dass man sich von Sünde reinigen kann. In
speziellen Riten versuchen sie ihr Karma zu säubern und frei zu werden.
Warum so kompliziert? Gott, der Heilige, hat versprochen, frei und
heilig zu machen. Nicht irgendwann, jetzt! „Wenn wir unsere Sünden
bereuen und bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine
Zusagen treu und gerecht erfüllt: "Er wird uns unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen“, heisst
es in 1. Johannes, Kapitel 1, Vers 9. So kann man beten: „Vater im
Himmel, bitte zeig mir, wo Sünde an mir „klebt“. Bitte vergib mir meine
Schuld und mach mich rein und heilig.“ Es wird nicht bei einem Gebet im
Leben bleiben, aber Gott ist Geduld, Gnade und Liebe! Autor: Miriam Hinrichs Quelle: Jesus.ch Die schlimmste Sünde "Denn
so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges
Leben hat." Dies ist der bekannteste Bibelvers im Neuen Testament. Er
sagt, dass kein Mensch wegen seiner Sünde in die Hölle gehen muss,
einerlei ob er einen heimtückischen Mord begangen hat oder ob er nur
mal eine Notlüge gebrauchte. Alle Sünden sind durch den Opfertod Jesu
gesühnt. Leider besteht trotzdem die Möglichkeit, nicht in
den Himmel zu kommen. Das geht aus den folgenden Versen hervor: »Denn
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt
richte, sondern dass die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn
glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon
gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen
Sohnes Gottes« (Johannes 3,17.18). Hier geht es
nicht um ein »Für-wahr-Halten«, dass Jesus Christus eine historische
Persönlichkeit und der Sohn Gottes ist. Jeder persönlich muss
eingestehen, dass er aus eigener Gerechtigkeit nicht vor Gott bestehen
kann. Damit gibt man zu, dass sein Tod auch für mich nötig war. Dieser
Gedanke fällt vielen Menschen schwer, weil sie sich nicht für so
schlecht halten, dass jemand für sie die Todesstrafe erleiden müsste. Doch
Gott urteilt anders: »Da ist kein Gerechter, auch nicht einer. Alle
sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner,
der Gutes tut, da ist auch nicht einer« (Römer 3,10.12). Wer diese
Aussage nicht auf sich beziehen will, macht Gott zum Lügner und lehnt
damit gleichzeitig ab, im Namen des Sohnes Gottes gerettet zu werden.
Das ist die schlimmste Sünde, die ein Mensch begehen kann, und
gleichzeitig ist es die größte Torheit; denn sie hat ewige
Folgen.
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